Grether Ost Freiburg

befindet sich seit 1995 in Besitz der MieterInnen und ist das größte der 3 Mietshausprojekte auf dem Grethergelände.
Es umfasst mehrere Gebäude im östlichen Teil des ehemaligen Fabrikareals, vor allem die Gießereihalle, in der schon vor dem Kauf links-alternatives Leben tobte. Die Halle wurde in den 80er Jahren für kulturelle und politische Veranstaltungen genutzt, bis sie 1989 wegen extremer Schwermetallbelastung und juristischer Einsprüche geschlossen wurde. Nur ein Kauf konnte den Abriss und eine kommerzielle Vermarktung des Grundstücks verhindern.
Nach zähen Verhandlungen und einer aufwändigen Schwermetallsanierung in Eigenregie wurde der alte Gebäudebestand umgebaut. Zusätzlich wurde ein barrierefreier Neubau errichtet.
Seit der Fertigstellung 2006 bietet Grether Ost 1.477 m2 Wohnfläche für 53 Menschen und 1.213 m2 Gewerbefläche.
Bei Grether Ost leben in Wohnungen mit 1 - 7 Zimmern Wohngemeinschaften, Alleinerziehende, Familien und Singles. Das Projekt hat sich selbst verpflichtet, die Mietpreise für die Wohnungen dauerhaft auf dem Niveau des Sozialen Wohnungsbaus zu halten.
In den Gewerberäumen im Erdgeschoss befinden sich das Archiv Soziale Bewegung, die Verwaltung von Radio Dreyeckland, die Rosa Hilfe, 2 Kindertagesstätten, eine Druckerei, ein Raum für Bewegung und kleinere Wirkstätten für kulturell, künstlerisch und handwerklich Tätige. Die meisten dieser Räume wurden barrierefrei ausgebaut.