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22. November 2001 |
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"Rasthaus für
Flüchtlinge" |
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Es ist eine Etappe auf dem
Weg zu einem großen "Rasthaus", für das sich der
Förderverein seit 1998 als Teil des bundesweiten Netzwerkes "Kein
Mensch ist illegal" engagiert. Ein Haus, in dem keine Fragen nach
Pass, Herkunft und Aufenthaltsgrund gestellt werden. Bereits im April
1998 war ein Kaufantrag für ein städtisches Gebäude in
Freiburg gestellt worden, welches im Sommer 2002 frei wird. Nutzfläche:
1.900 Quadratmeter. Doch die Stadt lehnte bisher den Verkauf an den Förderverein
ab. Das Haus soll abgerissen werden. |
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Eine "Garantie"
gebe es natürlich nicht, doch entsprechende Erfahrungen von MediNetz,
das seit zwei Jahren kostenlos und anonym Zugang zu medizinischer Versorgung
für Flüchtlinge und illegalisierte vermittelt, seien durchaus
positiv. Bislang habe MediNetz ungestört arbeiten können. Keiner
der rund 150 Besucher des vergangenen Jahres sei kontrolliert worden.
Eine solche Duldung seitens der Behörden erhofft sich der Förderverein
nun auch für das "Mini-Rasthaus". Unterstützung erhält
man dabei von der Gemeinderatsfraktion der Linken Liste / Unabhängige
Frauen. "Ein solches Projekt kann nur dann seinen sinn erfüllen,
wenn sich die Polizei in diesem Bereich zurückhält und dafür
von der Politik die Rückendeckung bekommt", meint Michael Moos,
Stadtrat, der Linken Liste. Miete und laufende Betriebskosten sollen über
Mietpatenschaften finanziert werden. |
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