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Kleinstprojekte mit sechs Menschen, Kasernenhäuser mit 260 BewohnerInnen,
Projekte mit, ohne und oder ausschließlich gewerbliche Nutzung;
alles scheint möglich. Die Gemeinsamkeiten liegen in den Köpfen
der Menschen, die in den Häusern wohnen und arbeiten, in der Organisationsstruktur
und oft auch in den Geschichten, die die Häuser zu erzählen
haben. 56 Projekte und 23 Projektinitiativen, die mittlerweile im Mietshäuser
Syndikat organisiert sind, stellen sich vor. Sie sind nach Regionen und
Postleitzahlen sortiert. Die Projektinitiativen sind ebenfalls Mitglieder
im Mietshäuser Syndikat, aber überwiegend noch nicht im Besitz
eines Hauses.
Die Menschen, die in den einzelnen Projekten leben, arbeiten oder sich
in politischen Gruppen engagieren, bestimmen alles, was ihr Haus betrifft.
EigentümerInnen sind sie trotzdem nicht, weder als Einzelne noch
als Gruppe. Eigentümerin ist die jeweilige Hausbesitz-GmbH, an der
das Mietshäuser Syndikat als ein Gesellschafter beteiligt ist. Von
der Idee her genossenschaftlich, wurde damals bewusst eine andere Form
von Gemeineigentum gewählt. Die Funktionsweise des Syndikatmodells,
die Finanzierung der Projekte und wie das Syndikat als Organisation die
vorher beschriebenen Hausprojekte miteinander verbindet, wie es arbeitet
und welche Perspektiven entwickelt werden, wird ausführlich erklärt.
Gemeineigentum an Haus und Grund, bezahlbarer Wohnraum für Menschen
mit wenig Geld, Raum für Gruppen und politische Initiativen und das
alles in Selbstorganisation, diese Idee vertritt das Mietshäuser
Syndikat seit fast 20 Jahren.
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