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Solidarbeitrag
Seit 1992 haben die MieterInnen der älteren Syndikatsprojekte Solidarbeiträge
von monatlich 25 Cent je m2 Nutzfläche in den Solidarfonds
eingezahlt, insgesamt eine Summe von fast 220.000 EUR. Mittlerweile entrichten
die Syndikatsprojekte ihre Beiträge in einer modifizierten Form.
Jedes Projekt, das den Hauskauf erfolgreich hinter sich gebracht hat,
beginnt mit einem Betrag von 10 Cent je m2 Nutzfläche
im Monat, der jährlich um 0,5% der Vorjahreskaltmiete ansteigt. Sofern
die Miete 80% einer ortsüblichen Miete übersteigt, kann die
Steigerung des Solidarbeitrags ausgesetzt werden.
Der Solidarfonds ist ein Sondervermögen, das vom Mietshäuser
Syndikat verwaltet wird.
Daraus wurden in den vergangenen Jahren Stammeinlagen des Syndikats an
neuen Hausbesitz-GmbHs, Infrastrukturkosten und gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit,
sowie Beratungs- und Anlaufkosten von Projektinitiativen finanziert. Zudem
konnten bei Finanzierungslücken teilweise Kredite gewährt werden.
Weitere Formen des Solidartransfers
Neben dem Solidarbeitrag der Projekte in den Solidarfonds des Mietshäuser
Syndikats gibt es eine Reihe weiterer Formen des Solidartransfers der
Hausprojekte untereinander.
Beispielsweise erhöhen etablierte Altprojekte ihr Kreditvolumen,
um Finanzierungslücken beim Hauskauf eines neuen Projektes zu schließen.
Aber auch Projektinitiativen stellen ihre gesammelten Kredite bis zum
Hauskauf bereits bestehenden Projekten als Zwischenfinanzierung zur Verfügung.
Teilweise werden von Altprojekten auch Arbeiten, z. B. die Annahme und
Verwaltung von Direktkrediten, übernommen. Unbezahlbar ist auch der
Transfer von Know-How.
„Stille Beteiligungen“, wie die von Grether West an anderen
Hausprojekten, bei denen bisher Anlaufverluste von 130.000 EUR übernommen
werden konnten, sind leider seit 2004 für neue Beteiligungen nicht
mehr möglich.
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