Ort: Schwindstraße 1 / Ecke Theresienstraße.
Diese Veranstaltung bieten wir in Präsenz in der mitbauzentrale an.
Infos und Anmeldung: https://www.mitbauzentrale-muenchen.de
Ort: Schwindstraße 1 / Ecke Theresienstraße.
Diese Veranstaltung bieten wir in Präsenz in der mitbauzentrale an.
Infos und Anmeldung: https://www.mitbauzentrale-muenchen.de
Eine kleine Gruppe von Menschen aus unterschiedlichen Regionen möchte das nördlichste der über 200 Mietshäuser-Syndikat-Projekte wiederbeleben. Es ist das Projekt Frischer Wohnen GmbH in Meldorf/Kreis Dithmarschen.
Wir sind zwischen 9 und 64 Jahre alt, Singles, Pärchen, Kleinfamilie und unterschiedliche Geschlechter. Wir bringen verschiedene politische, berufliche und biografische Hintergründe mit.
Gemeinsam möchten wir das Haus in der Süderstr. 9 in Meldorf erhalten und entwickeln. Wir möchten unsere Ideen zum Wohnen auf dem Land oder auch zwischen Stadt und Land diskutieren, ausprobieren und zu einem gemeinsamen Alltag werden lassen.
Dazu suchen wir dich und euch – das Haus bietet Platz für bis zu 9 Menschen.
Die Projektgruppe freut sich über neue Menschen und Ideen!
Für Kontakt und Rückfragen schreibt gerne an: suederneun@gmx.net
Am 4.10.2025 griffen etwa 20 Personen aus dem Spektrum der AFD das Hausprojekt OM10 an. In der gleichen Nacht wurde eine linke Kneipe in der Göttinger Innenstadt großflächig mit faschistischer Symbolik beschmiert. Eine Woche zuvor brannte es zum wiederholten Mal vor einem islamischen Supermarkt in der Nordstadt. „Diese Vorkommnisse müssen in einen Zusammenhang mit verstärktem Eindringen von faschistischen Kräften in die Stadt gestellt werden“, so Lisa Schnell vom Hausprojekt OM10.
Am Samstagabend versammelten sich kurz vor 20:30 Uhr etwa 20 Personen aus dem ADF-Spektrum vor der OM10 und positionierten sich vor dem Haus für ein Mob-Foto. Als eine Person die Gruppe ansprach, wurde sie unvermittelt brutal angegriffen. Durch schnelles Handeln von Menschen, die sich rund um die OM10 aufgehalten haben, konnte Schlimmeres verhindert werden und die Gruppe Rechtsextremer vom Platz der Synagoge und der OM10 ferngehalten und vertrieben werden. „Die versuchte Provokation mit Posieren vor unserer Hausfassade sowie die unvermittelte Körperverletzung ist ein klarer Angriff auf unser Hausprojekt, das für Werte wie Vielfalt, Solidarität und Antirassismus steht“ so Schnell.
Die OM10 sieht einen direkten Zusammenhang mit zunehmenden feindseligen Aktivitäten, wie rechte Aufkleber und Schmierereien. Lisa Schnell hierzu: „Wir sehen die Vorkommnisse vom Samstag auch in einer Reihe mit z. B. dem Posieren des bekannten Nazis Thorsten Heise vor dem Juzi und als direkte Konsequenz von reißerischen Flyern, die erst vor Kurzem bei einem AFD-Stand am Eingang der Goetheallee verteilt wurden und zu Angriffen aufstacheln.“
„Wenn die AFD mit einer komplett verkehrten Schilderung der Ereignisse daherkommt und sich als Opfer darstellt, müssen wir dies als bewusste Strategie von Provokation und Angriff einordnen“ so Schnell. „Hier werden vielfältige zivilgesellschaftliche Objekte und Personen ins Fadenkreuz genommen mit den Zielen der Einschüchterung und um das politische Klima nach rechts zu verschieben.“ Sie fügt hinzu: „Zudem weckt der Polizeibericht Erinnerungen an die Zeit Ende der 80er-Jahre, als das Auftreten von Neonazis konsequent verharmlost wurde, die Faschos mit Polizeischutz aus der Stadt geleitet wurden und antifaschistische Gegenwehr verfolgt wurde. Dies mündete damals in den Tod einer Antifaschistin, die von der Polizei in den fließenden Verkehr gejagt wurde.“
Die OM10 solidarisiert sich ausdrücklich mit den Menschen des Dots und allen angegriffenen Orten und ruft zu dringender Wachsamkeit auf.„Antifaschistischer gesellschaftlicher Selbstschutz ist notwendig und legitim. Wir werden weiter selbstbestimmte Räume und Strukturen schaffen und diese mit solidarischem Handeln schützen.“
Das Mehrgenerationenprojekt Görzer128 wurde für den DAM-Preis 2026 nominiert!
Das Konzept eines energieeffizienten und nachhaltigen Neubaus soll den Austausch zwischen den Menschen innerhalb und außerhalb des Projekts fördern. Der Projektplan sieht ein Zusammenleben im Clustermodell vor. Zusammen mit den Architektinnen wurde das Raumkonzept so flexibel wie möglich gestaltet, um für vielfältige Beziehungskonstellationen unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft und körperlichen Möglichkeiten ein Zuhause zu schaffen.