Die Stadt Hamburg will den Kauf nun bald final umsetzen und wir erwarten die Veröffentlichung des Planfeststellungsverfahren im betreffenden Deichabschnitt, der den Abriss unseres Hauses besiegeln soll. Angedroht wird der Abriss des Hauses zu spätestens April 2028.
Unser Kampf geht aber weiter – wir halten daran fest: ein Abriss ist nicht notwendig. Dennoch weiten wir den Blick und sind parallel auf der Suche nach Ersatzobjekten.

 

Fährstraße 115 bleibt!

August 2026
Update zum Hausprojekt in Hamburg Wilhelmsburg
Wo kein Wille, da kein Weg
Wir fordern eine Lösung, die bestmöglichen Hochwasserschutz und den Erhalt von
Wohnraum ermöglicht

BALD IST DER ABRISSPLAN OFFIZIELL

Bald ist die Planung für den letzten Abschnitt des Deichausbaus am Reiherstieg-Hauptdeich nahe der Fährstraße abgeschlossen. Damit rückt die endgültige Entscheidung zum Abriss der Fährstraße 115 näher – denn das Haus in der Nähe des Deiches steht der BUKEA (Behörde für Umwelt, Klima, die den Erhalt unseres Hauses ermöglichen würden, nicht umsetzbar seien und der Abriss unvermeidbar — eine Behauptung, die wir nach wie vor anfechten.

DAS SICHERHEITSARGUMENT IST VORGESCHOBEN

Wir fordern bestmöglichen Hochwasserschutz. Für alle Bewohner:innen der Elbinsel und auch aus ureigenem Interesse. Denn wie alle Anwohner:innen sind wir auf lückenlosen Schutz angewiesen. Die Stadt und die BUKEA behaupten, nur eine Variante des Hochwasserschutzes (Erddeich) sei möglich — und suggerieren damit, alle anderen seien unsicher. Das ist falsch. Der Hochwasserschutzexperte Peter Fröhle der Technischen Universität Hamburg stellt in einem ZEIT-Artikel (siehe unten) vom 26.11.2025 klar: Ein anderes Schutzbauwerk, das unser Haus erhalten würde, wäre aufwändiger und weniger flexibel – aber weder unsicherer noch technisch nicht machbar. Das Sicherheitsargument, mit dem der Abriss begründet wird, ist damit nicht haltbar. Es bleibt ein politisches Feigenblatt.

WER PROFITIERT? DIE VERMEINTLICH GÜNSTIGERE LÖSUNG FÜR DIE STADT

Aus Gesprächen mit politischen Vertreter:innen wurde deutlich: Im städtischen Haushalt sind standardmäßig nur Mittel für den Erhalt eines klassischen Erddeiches vorgesehen — genau die Variante, die einen Abriss unseres Hauses erforderlich machen würde. Alternative Bauweisen für Deiche erfordern ein Umdenken. Dass ausgerechnet in Wilhelmsburg die – auf den ersten Blick – billigste Lösung gewählt wird, während anderswo in Hamburg aufwändigere Alternativen zum Erhalt von Gebäuden umgesetzt werden, ist kein Zufall. Es ist eine politische Entscheidung — zu Lasten unseres Wohnraums und des Viertels. Ob es sich dabei wirklich um die günstigste Lösung handelt, bleibt fraglich. Denn der Kauf und Abriss unseres Hauses verursachen weitere Kosten. Ebenso wie die geplante Verlegung der Straße mitsamt alle Leitungen. Diese Kosten werden seitens der Behörde in dem Zuge verschwiegen.

ZWEIERLEI MAẞ BEIM HOCHWASSERSCHUTZ

Nicht zuletzt geht es bei der Frage, welche Lösung wo umgesetzt wird und wessen Häuser, und damit Wohnraum, abgerissen werden oder eben nicht natürlich auch um politischen Einfluss. Bei anderen Gebäuden im gleichen Deichabschnitt wird von der Bauweise eines klassischen Erddeiches abgewichen, indem auf den sogenannten Deichschutzstreifen verzichtet wird. Deichschutzstreifen, so nennt man jene Wiese, die sich bei vielen Deichen auf der „Landseite“, quasi „vor dem Deich“ befindet. Bei einigen Häusern unseres Deichabschnittes gilt er den Planenden als verzichtbar, bei unserem Haus ist er angeblich unverzichtbar und wird als Abrissargument genutzt. Diese Ungleichbehandlung macht deutlich: Es geht nicht um den Schutz vor Hochwasser, sondern darum, dass sich der Stadt jetzt die Gelegenheit bietet, das Grundstück zu kaufen – und die Gelegenheit will sie nutzen. Es geht außerdem um den Einfluss der Wirtschaftsbehörde, die auf der „Wasserseite“ – hier beginnt schließlich Hafengebiet! – nicht auf ihre Flächen verzichten mag und außerdem geht es um formale Eigentumsrechte. Einfach gesagt: die Stadt handelt nach der Maxime „besser haben als brauchen“ – stellt es aber so dar, als sei dieser Schritt alternativlos!

HAMBURG KANN AUCH ANDERS

Nicht nur die mit superlativen überhäufte und vom damaligen Umweltsenator gefeierte Sitzbank am Klütjenfelder Hauptdeich ist ein Beispiel dafür, wie ein Deich nachträglich erhöht werden kann, ohne dass er breiter werden muss. Wer in Hamburg und Umgebung die Elbe und ihre Nebengewässer entlang fährt,findet viele Formen von Hochwasserschutz, die kein klassischer Erddeich sind oder gar kein Erddeich. Am Zollhafen geht der Erddeich in eine Betonmauer über, am Müggenburger Hauptdeich ist der Deich eine Kombination aus Betonsockel und Spundwand und auch wenn der Schlengendeich Deich heißt, ist es eigentlich eine Spundwand die Wilhelmsburg schützt. Der Harburger Binnenhafen wird teilweise durch Betonmauern, die aus dem Erddeich hervorgehen, geschützt. Und auch die aktuelle Variante am Reiherstieg Hauptdeich nahe der Fährstraße 115 ist ein von einer Betonmauer eingefasster Deich. Der Stadtteil Rothenburgsort wird durch eine Betonmauer, und einer Kombination von Betonmauer und Erddeich gesichert (Billwerder Neuer Deich). Und wer weiter an der Elbe lang fährt, findet weitere Beispiele, wo Betonmauern und Spundwände aus dem Deich herausragen und diesen erhöhen.

„WIR MACHEN ES, WEIL WIR ES KÖNNEN“

Das sagte uns ein Mitarbeiter des LSBG (Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer). Selten wird städtische Verfügungsmacht so offen ausgesprochen. Nicht technische Notwendigkeit, nicht Sicherheit — sondern die bloße Tatsache, dass die Stadt das Grundstück haben kann, weil durch unseren kollektiven Hauskauf ein Vorkauf möglich war, ist der eigentliche Grund. Das ist kein nachhaltiger Hochwasserschutz, sondern einfach die scheinbar bequemste und einfachste Lösung für die nun ein Haus weichen muss. Ein Haus, das nach seinem Kauf nicht zu Privatvermögen geworden wäre, sondern zu einem günstigen Mietshaus ohne Vermieter:in. Denn als Teil des Mietshäuser Syndikats hätte es immer nur seinen aktuellen Mieter:innen gehört. Getragen durch einen Verein, der dauerhaft günstige Mieten garantiert. Ein Haus, das über die vergangenen Jahre zu einem wichtigen soziokulturellen Raum und Begegnungsort in Wilhelmsburg geworden ist, wäre damit dauerhaft in seiner Existenz abgesichert worden.

FAZIT

Die BUKEA und die Stadt Hamburg sprechen von Alternativlosigkeit — aber Expert:innen widersprechen, andere Stadtteile zeigen, dass es anders geht und ein LSBG-Mitarbeiter verrät das eigentliche Motiv.

Was fehlt, ist nicht die technische Lösung.
Was fehlt, ist der politische Wille.
Wo kein Wille, da kein Weg.
Solidarität mit der Fährstraße 115.
Wohnraum erhalten, Wilhelmsburg nicht abhängen.

Weitere Informationen:
Fährstr. 115 bleibt! – Abriss verhindern! Solidarisches Wohnen verteidigen!
Instagram: @initiative_115_bleibt
115 Bleibt! | Linktree
Für Rückfragen:
die115@gmx.de
ZEIT-Artikel:
Hamburg-Wilhelmsburg: Der Deich kommt, ihr Haus geht | DIE ZEIT

Statement zum Download

Vom 17. zum 23.08.2026 findet die mittlerweile 2. Woche der Hausprojekte in Magdeburg statt!

Eine Übersicht über die Veranstaltungen findet ihr hier: uncrowd-home.org/veranstaltungen/
oder auch neben vielen anderen Veranstaltungen bei MD-Linksdrehend: md-linksdrehend.org

Über die ganze Woche wird eine kleine Wanderausstellung zum Thema „queers in Hausprojekten“ bei den meisten Veranstaltungen zu sehen sein.

Flyer mit Programm

Wir wohnen, wo andere Urlaub machen. Das Projekt liegt ländlich zwischen Schwarzwald und Bodensee, umgeben von großer Außenfläche, Garten und Schafen. Zurzeit haben wir einige Zimmer frei, die wieder bewohnt werden wollen.

Du/ihr solltet ein Interesse am Mietshäuser Syndikat und der aktiven Mitarbeit in Haus, Land und Struktur mitbringen. Im besten Fall hast du bereits Erfahrung im gemeinschaftlichen Leben und in selbstverwalteten Strukturen. Für Anfragen von Gruppen sind wir offen.

Wir freuen uns auf deine Mail, wenn du Lust und Zeit hast, dich mit einzubringen!

Mehr Infos unter: https://mittlere-muehle-tengen.de/
Kontakt: mittlere-muehle@posteo.de

Ort: Schwindstraße 1 / Ecke Theresienstraße.

Diese Veranstaltung bieten wir in Präsenz in der mitbauzentrale an.

Infos und Anmeldung: https://www.mitbauzentrale-muenchen.de

Eine kleine Gruppe von Menschen aus unterschiedlichen Regionen möchte das nördlichste der über 200 Mietshäuser-Syndikat-Projekte wiederbeleben. Es ist das Projekt Frischer Wohnen GmbH in Meldorf/Kreis Dithmarschen.

Wir sind zwischen 9 und 64 Jahre alt, Singles, Pärchen, Kleinfamilie und unterschiedliche Geschlechter. Wir bringen verschiedene politische, berufliche und biografische Hintergründe mit.

Gemeinsam möchten wir das Haus in der Süderstr. 9 in Meldorf erhalten und entwickeln. Wir möchten unsere Ideen zum Wohnen auf dem Land oder auch zwischen Stadt und Land diskutieren, ausprobieren und zu einem gemeinsamen Alltag werden lassen.

Dazu suchen wir dich und euch – das Haus bietet Platz für bis zu 9 Menschen.

Die Projektgruppe freut sich über neue Menschen und Ideen!

Für Kontakt und Rückfragen schreibt gerne an: suederneun@gmx.net

Zum Exposée:

 

Am 4.10.2025 griffen etwa 20 Personen aus dem Spektrum der AFD das Hausprojekt OM10 an. In der gleichen Nacht wurde eine linke Kneipe in der Göttinger Innenstadt großflächig mit faschistischer Symbolik beschmiert. Eine Woche zuvor brannte es zum wiederholten Mal vor einem islamischen Supermarkt in der Nordstadt. „Diese Vorkommnisse müssen in einen Zusammenhang mit verstärktem Eindringen von faschistischen Kräften in die Stadt gestellt werden“, so Lisa Schnell vom Hausprojekt OM10.

Am Samstagabend versammelten sich kurz vor 20:30 Uhr etwa 20 Personen aus dem ADF-Spektrum vor der OM10 und positionierten sich vor dem Haus für ein Mob-Foto. Als eine Person die Gruppe ansprach, wurde sie unvermittelt brutal angegriffen. Durch schnelles Handeln von Menschen, die sich rund um die OM10 aufgehalten haben, konnte Schlimmeres verhindert werden und die Gruppe Rechtsextremer vom Platz der Synagoge und der OM10 ferngehalten und vertrieben werden. „Die versuchte Provokation mit Posieren vor unserer Hausfassade sowie die unvermittelte Körperverletzung ist ein klarer Angriff auf unser Hausprojekt, das für Werte wie Vielfalt, Solidarität und Antirassismus steht“ so Schnell.

Die OM10 sieht einen direkten Zusammenhang mit zunehmenden feindseligen Aktivitäten, wie rechte Aufkleber und Schmierereien. Lisa Schnell hierzu: „Wir sehen die Vorkommnisse vom Samstag auch in einer Reihe mit z. B. dem Posieren des bekannten Nazis Thorsten Heise vor dem Juzi und als direkte Konsequenz von reißerischen Flyern, die erst vor Kurzem bei einem AFD-Stand am Eingang der Goetheallee verteilt wurden und zu Angriffen aufstacheln.“

„Wenn die AFD mit einer komplett verkehrten Schilderung der Ereignisse daherkommt und sich als Opfer darstellt, müssen wir dies als bewusste Strategie von Provokation und Angriff einordnen“ so Schnell. „Hier werden vielfältige zivilgesellschaftliche Objekte und Personen ins Fadenkreuz genommen mit den Zielen der Einschüchterung und um das politische Klima nach rechts zu verschieben.“ Sie fügt hinzu: „Zudem weckt der Polizeibericht Erinnerungen an die Zeit Ende der 80er-Jahre, als das Auftreten von Neonazis konsequent verharmlost wurde, die Faschos mit Polizeischutz aus der Stadt geleitet wurden und antifaschistische Gegenwehr verfolgt wurde. Dies mündete damals in den Tod einer Antifaschistin, die von der Polizei in den fließenden Verkehr gejagt wurde.“

Die OM10 solidarisiert sich ausdrücklich mit den Menschen des Dots und allen angegriffenen Orten und ruft zu dringender Wachsamkeit auf.„Antifaschistischer gesellschaftlicher Selbstschutz ist notwendig und legitim. Wir werden weiter selbstbestimmte Räume und Strukturen schaffen und diese mit solidarischem Handeln schützen.“

omzehn.noblogs.org

 

Das Mehrgenerationenprojekt Görzer128 wurde für den DAM-Preis 2026 nominiert!

Das Konzept eines energieeffizienten und nachhaltigen Neubaus soll den Austausch zwischen den Menschen innerhalb und außerhalb des Projekts fördern. Der Projektplan sieht ein Zusammenleben im Clustermodell vor. Zusammen mit den Architektinnen wurde das Raumkonzept so flexibel wie möglich gestaltet, um für vielfältige Beziehungskonstellationen unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft und körperlichen Möglichkeiten ein Zuhause zu schaffen.

Mehr dazu auf der Seite des Deutschen Architekturmuseums

Abriss des Projekts Fährstraße 115 bereits für 2028 angekündigt.

Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) hat Anfang September 2025 bekanntgegeben, an ihren Plänen festzuhalten, das Wohn- und Kulturprojekt Fährstraße 115 in Hamburg-Wilhelmsburg abzureißen. Dies soll bereits in drei Jahren passieren. Dazu erklärt Bewohnerin Davina K. : „Mit dieser Hinterzimmerentscheidung wird die Stadt bezahlbaren Wohnraum und einen wichtigen kulturellen Treffpunkt im Stadtteil zerstören.“

Zum Hintergrund: Seit 2007 leben in dem Projekt Menschen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe solidarisch und selbstverwaltet zusammen. Das Projekt schafft bezahlbaren Wohnraum und ist als unkommerzieller Freiraum seit Jahren fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Wilhelmsburg. Während überall in Hamburg die Mieten explodieren und Kulturzentren schließen müssen, treffen sich hier Nachbarschaftsgruppen, Initiativen und Künstler*innen. Sie organisieren solidarische Projekte, Konzerte, Flohmärkte und Hoffeste. „Der Stadt scheint das egal zu sein – sie wird mit dieser Entscheidung ein lebendiges Projekt mit über 18 Jahren Geschichte in diesem Stadtteil zerschlagen“ (Dina F., Bewohnerin).

Die Stadt begründet den geplanten Abriss mit Maßnahmen zum Hochwasserschutz.
Die Bewohner*innen betonen: Sie sind für Hochwasserschutz, aber gegen die Zerstörung von bestehendem Wohnraum und sozialer Infrastruktur. Bauingenieur und Bewohner Joachim Van Edom erklärt dazu: „Wir wissen, dass Deicherhöhungen auch im Zusammenspiel mit bestehenden Häusern möglich sind – dies zeigen zahlreiche Beispiele in Hamburg. Diese Alternativen wurden von der Stadt nie ernsthaft verfolgt. Wir haben über 75.000 Euro investiert, haben uns verschuldet und unzählige Stunden reingesteckt, um unser Zuhause zu sichern. Dass die Stadt uns jetzt vor vollendete Tatsachen stellt, ist ein Schlag ins Gesicht.“

Seit 2020, als die Stadt von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht hat und erstmals behauptet wurde, das Grundstück für den Hochwasserschutz zu benötigen, bemühen sich die Bewohner*innen, gemeinsam mit der Stadt eine sozialverträgliche Lösung zu finden. Stattdessen, so kritisieren sie, wurden sie hingehalten, vertröstet – und zwischen Behörden, Gerichtssälen und Verhandlungen hin- und hergeschoben.
Die Bewohner*innen der Fährstraße 115 fordern:

  • Den Erhalt des Projekts
  • Eine ernsthafte Prüfung von Alternativen zur Verbindung von Hochwasserschutz und dem Erhalt des Wohnraums, die sich nicht nur an ökonomischen Faktoren orientieren
  • Transparenz und Beteiligung, statt Entscheidungen im Hinterzimmer über die Köpfe der Betroffenen und des Stadtteils hinweg zu treffen

Dazu Bewohnerin Davina K.: „Wir lassen uns nicht einfach verdrängen: Wilhelmsburg braucht bezahlbaren Wohnraum und kulturelle Freiräume. Die Stadt hat angekündigt, uns bei der Suche nach einem Ersatzobjekt zu helfen – wir sind angesichts zahlreicher gebrochener Versprechen jedoch skeptisch. Woher soll der Wohnraum in einer Stadt wie Hamburg denn kommen? Es gibt viele Alternativen zum Abriss unseres Zuhauses, das als Nachbarschaftstreffpunkt im Reiherstiegviertel nicht mehr wegzudenken ist – wir kämpfen weiter!“

Für Nachfragen und weitere Informationen:

Davina Kronshage
0157/50992633
die115@gmx.de
Instagram: @initiative_115_bleibt
Spendenkonto:
Projekt 115 e.V.- IBAN: DE46430609672076035700 – GLS Bank

syndikat.org/faehrstrasse-115

BIRNBAUM Freiburg GmbH

Kronenstr. 24
79106 Freiburg
info@birnbaum-freiburg.de
birnbaum-freiburg.de

Gründung: 2009
Grundstück: 717 m²
Wohnfläche: 859 m²
Personen: 17
Kosten: 5.423.139 €
Miete: 12,41 €/m²

„Im Alter Zukunft schaffen!“ ist unser Motto. 

Wir sehen uns als Pilotprojekt, das in Zeiten rasant steigender Heimunterbringungskosten eine selbstbestimmte, selbstverwaltete und unterstützende Wohnform für alte Menschen aufzeigt. Bei Tod oder Auszug wird wieder ein älterer Mensch einziehen.

Wir freuen uns darauf, gemeinsam das Alter zu genießen, uns im Alltag und in schwierigen Zeiten.zu unterstützen und Teil dieses neuen, lebendigen Wohnquartiers Kleineschholz zu werden. 

Schon frühzeitig entwickelten wir ein solidarisches Fürsorgekonzept: durch die Unterstützung der Gemeinschaft können alle so lange wie möglich in der eigenen Wohnung im Wohnprojekt leben.
Falls professionelle Pflege nötig wird, arbeiten wir mit einem Pflegedienst zusammen.

Im Dezember 2024 bekamen wir das Vorkaufsrecht für ein Grundstück im neu geplanten, gemeinwohlorientierten Baugebiet Kleineschholz. Die Freude ist groß. Das Planen beginnt. Wir wollen Teil des neuen Quartiers sein und es aktiv mitgestalten. Das Konzept und das Zusammenleben so vieler interessanter Menschen und Projekte gibt uns den Schwung, mit Engagement diesen besonderen Stadtteil mit aufzubauen.

50 % der Wohnungen werden gefördert sein. Eine der siebzehn geplanten Wohnungen wird über Freiraum an eine wohnungslose Frau vergeben.



E.O.S.* Haus 1 GmbH

Adlerstr. 12
79106 Freiburg
info@eos-haus1.de
eos-haus1.de

Gründung:2023
Grundstück:2.117 m²
Wohnfläche:2.366 m²
Gewerbefläche:885 m²
Personen:80
Kosten:18.872.376 €
Miete:11,50 €/m²

 

Mit den Neubauten 3HäuserProjekt in Gutleutmatten in Freiburg entstand die Idee, viele weitere Neubauten zu realisieren mit bezahlbarem und selbstorganisiertem Wohnraum. Der Bauverein entwickelte die Leitlinien für die Elinor-Ostrom-Siedlungsinitiative: Die Hälfte der Wohnungen soll bis Ende der Planung und Bauzeit unbelegt bleiben für Menschen, die nicht aus den „eigenen Reihen“ kommen.

Wir sind momentan eine Gruppe von ca. 30 Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern, die in verschiedenen Konstellationen leben. Wir wollen Wohnraum auch für Gruppen bereitstellen, die es auf dem freien Wohnungsmarkt besonders schwer haben: Familien mit Fluchterfahrung, Menschen, die von der Freiburger Hilfsgemeinschaft und „FreiRaum – Hilfen für Frauen in Wohnungsnot“ betreut werden und Menschen auf der Wohnungssuchenden Liste der Stadt Freiburg.